Das BARF Prinzip

Das BARF Prinzip

 

Das in heutigen Zeiten angebotene Futter für Katzen enthält oft viel Getreide, Zucker, Konservierungsstoffe und weitere ungeeignete Zutaten. Viele Krankheitsbilder, wie z.B. Nieren- oder Lebererkrankungen, sind oft auf die falsche Ernährung zurückzuführen. Ebenso steigt das Risiko für Diabetes, Allergien oder Unverträglichkeiten.

Schaut man sich die ursprüngliche Ernährung unserer Katzen einmal an, fällt auf, dass sie zum einen ihre Beute im rohen Zustand verzehren und zum anderen die Maus, den Vogel, o.ä. komplett auffressen.

Das BARF-Prinzip baut diese Tiere in ihren Nährwerten nach und versorgt somit die Katze auf natürlichste Weise und beugt ernährungsbedingten Krankheiten vor.

 

 

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Unser Futter besteht hauptsächlich aus Muskelfleisch. Hinzu kommen Innereien, wie Herz, Magen und Leber. Um die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen zu gewährleisten werden verschiedene Zutaten beigemischt.

 

Auf die Wichtigsten möchten wir im Folgenden kurz eingehen:

 

Vitamin A:

Vitamin A ist wichtig für die Augen, das Immunsystem, die Knochen und das Muskelwachstum. Als natürliche Vitamin A Quelle nutzen wir sowohl Rinder- als auch Geflügelleber.

 

Vitamin B:

Vitamin B wird für viele Prozesse im Körper der Katze benötigt. Durch den Einsatz von Bierhefe können wir eine ausreichende Versorgung der wichtigsten B-Vitamine gewährleisten.

 

Vitamin D:

Im Gegensatz zum Menschen können Katzen kein bzw. nur sehr wenig Vitamin D mit Hilfe von UV-Strahlen synthetisieren. Daher ist es notwendig dieses der Nahrung zuzuführen. 

 

Vitamin E:

Vitamin E ist ein natürliches Antioxidans. Man findet es ausschließlich in Pflanzen. Diese werden in der Natur zusammen mit dem Mageninhalt des Beutetieres aufgenommen.

 

Calcium und Phosphor:

Diese zwei Mineralstoffe sind unerlässlich für den Knochen- und Zahnaufbau. Damit die Aufnahme beider Stoffe möglich ist, muss das Verhältnis zueinander beachten werden. Unser Futter weist ein optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis von 1,15:1 auf.

 

Natrium:

Natrium steuert den Wasserhaushalt der Katze. Aus diesem Grund fügen wir unserem Futter reines Meersalz hinzu.

 

Eisen:

Die wichtigste Aufgabe von Eisen ist die Sauerstoffversorgung des Körpers. Um dies zu gewährleisten fügen wir unserem Futter Blut oder Eisenpräparate zu.

 

Jod:

Jod unterstützt die Schilddrüsenfunktion der Katze. Um eine ausreichende Versorgung zu garantieren, setzten wir dem Futter der KatzenKüche Jodidpräparate zu.

 

Ballaststoffe:

Ballaststoffe verbessern die Funktion des Verdauungstraktes. Wild lebende Katzen nehmen diese über den Mageninhalt ihrer Beutetiere auf. Durch die Zugabe von verschiedenen Gemüsesorten, sowie Chia-Samen oder Quinoa unterstützt unser Futter die Verdauung ihrer Katze.

 

Fettsäuren:

Essenzielle Fettsäuren können von der Katze nicht selbst hergestellt werden. Um dennoch den Bedarf an  z.B. Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren zu sichern, verwenden wir Lachsöl von bester Qualität.

 

Taurin:

Taurin ist eine Aminosäure, welche Katzen im Gegensatz zum Menschen nicht selbständig synthetisieren können. In der Natur wird es durch Mäuse, welche einen hohen Tauringehalt haben, aufgenommen. Unser Futter wird mit reinem Taurin versetzt.

 

 

Die Rohfleischfütterung hat noch weitere Vorteile

 

Das Kauen von rohem Fleisch wirkt wie eine Zahnbürste. Zahnstein und Zahnfleischentzündungen werden so vorgebeugt. Außerdem bekommt ihr Stubentiger ein seidig-glänzendes Fell. Nicht zu vergessen, dass die biologische Verwertbarkeit wesentlich besser ist, wodurch sich die Futtermenge verringert und der Kotabsatz weniger wird. Auch die Katzentoilette riecht nicht mehr so stark.

 

 

„Was die Katze nicht kennt, frisst sie nicht!“

 

Katzen sind Gewohnheitstiere. Daher kann die Umstellung für viele Katzen und ihre Besitzer eine Herausforderung sein. Rohes Fleisch schmeckt und riecht nicht nur anders als Dosenfutter, auch die Konsistenz ist ungewohnt.  Aber ihre Geduld wird sich auszahlen.